Bozeman City: Bewerber sollen private Social Network Aktivitäten preisigeben
Juni 22, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Hosen runterlassen im 21 Jh.:
“Please list any and all, current personal or business websites, web pages or memberships on any Internet-based chat rooms, social clubs or forums, to include, but not limited to: Facebook, Google, Yahoo, YouTube.com, MySpace, etc.,” the City form states. There are then three lines where applicants can list the Web sites, their user names and log-in information and their passwords
Bozeman City job requirement raises privacy concerns - Montana’s News Station.
ist, wie es aussieht, erst mal vom Tisch …
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Kleine Hommage an unser Blog: “The Tally Ho “
Juni 11, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Solche Kommentare freuen doch
Es gäbe viel zu recherchieren und zu schreiben; kleiner beitrag als hommage an Ihr unternehmen: http://www.match-cut.de/tho/tallyho45.htm - Wir sehen uns!

Vielen Dank an match-cut.de und Arno Baumgärtel!
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Konformitätserzeugung durch Web 2.0-Prinzipien
Juni 8, 2009 | kg | Ein Kommentar ist schon da
Ein aktueller (gruseliger) Artikel aus der Telepolis passt mal wieder perfekt (danke, Sven!) -
[TP] Konformitätserzeugung durch Web 2.0-Prinzipien:
Mit Feedback und über den Druck des kollektiven Verhaltens sollen die Menschen in die erwünschte Richtung “geschubst” werden
Mit allen verfügbaren Mitteln sollen die Menschen zu einer gesünderen, besseren, jedenfalls gesellschaftlich erwünschten Lebensweise verführt werden, wenn sie schon nicht auf Befehle, Rat und Informationen hören. Das ist das Ziel vom Charm Project, eines “wirklich interdisziplinären” wissenschaftlichen Projekts von drei britischen Universitäten. Mit den Mitteln der Soziologie, der Soziapsychologie und Verhaltensökonomik sollen Menschen dahin gebracht werden, wie die Wissenschaftler schreiben, “das angeborene Begehren nach Konformität mit dem, was als ‘normales’ Verhalten angesehen wird”, einzusetzen…
Edward Bernays lässt grüßen:
Die beiden Wissenschaftler nennen sich “Entscheidungsarchitekten” und “libertäre Paternalisten”, je nach Perspektive könnte man sie auch als Manipulationsexperten bezeichnen. Sie wollen, wie sie sagen, natürlich nur das Beste für die Menschen, zu dem sie von den Paternalisten geleitet werden sollen
Und direkt zum Charm-Projekt:
CHARM is a major new project funded by the Engineering and Physical Sciences Research Council which will investigate whether we can shape individual behaviour by communicating what other people do. (…) The study is truly inter-disciplinary and draws upon research in sociology, social psychology and behavioural economics that leverages people’s innate desire to conform to what is perceived as ‘normal’ behaviour…
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Bundestag beschließt Regulierung von Scoring zur Kreditwürdigkeit
Juni 4, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Der Bundestag hat am heutigen Freitag mit der Mehrheit der großen Koalition den umstrittenen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Regulierung von Auskunfteien mit Änderungen verabschiedet, die der Innenausschuss empfohlen hatte. Die von der Regierung befürwortete, besonders umkämpfte Klausel, wonach Auskunfteien Wohnortdaten in die Ermittlung der Scorewerte zur Prüfung der Kreditwürdigkeit einbeziehen dürfen, hat das Parlament eingeschränkt. Verboten wird demnach die "ausschließliche" Nutzung von Anschriftendaten für die entsprechende Wahrscheinlichkeitsberechnung
[heise]
Bundestag beschließt Regulierung von Scoring zur Kreditwürdigkeit.
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“Abweichendes Verhalten”
Mai 30, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Auch hier wieder ein ungewollter, jedoch gespenstisch anmutender “Prisoner-Moment”: Aus einer aktuellen Stellungnahme im Bundestag, 21. Öffentliche Anhörung (96. Sitzung) am Mittwoch, den 27. Mai 2009
Stellungnahme BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter) ![]()
Bei allem Positiven, das die Online-Welt bietet, das Internet wird zunehmend als Medium für die Vorbereitung und die Ausführung abweichenden Verhaltens (…) genutzt …
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The Digital Panopticon
Mai 26, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Haben wir diesen Artikel bestellt? Foucault, Panoptikum, Facebook, Twitter, Surveillance - alles drin. The Prisoner meets StudiVZ. Unbedingt lesen!
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In the age of social networks we find ourselves coming under a vast grid of surveillance - of permanent visibility. The routine self-reporting of what we are doing, reading, thinking via status updates makes our every action and location visible to the crowd. This visibility has a normative effect on behavior (in other words we conform our behavior and/or our speech about that behavior when we know we are being observed).
The Digital Panopticon [Teil 3, O'Reilly]
(via Sven)
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SIGINT09: Control and Surveillance
Mai 23, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Interessanter Event zur Überwachungsthematik:
Control and Surveillance - Kontrolltechniken und ihre gesellschaftlichen (In-) Akzeptanz.
SIGINT09: Schedule Control and Surveillance

Mehr Infos zur Konferenz
Die SIGINT ist eine Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter, veranstaltet vom Chaos Computer Club e.V. im KOMED in Köln, Deutschland vom 22. bis 24. Mai 2009. Bei der SIGINT geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät. Mehr zur SIGINT.
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Misstrauen: Kik überprüft finanzielle Situation von Mitarbeitern
Mai 21, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
“Überwachungssysteme”:
Kik überprüft finanzielle Situation von Mitarbeitern
Mitarbeiter unter Generalverdacht: Wer Schulden hat, soll bei Kik offenbar nicht an der Kasse eingesetzt werden. Deswegen überprüfte die Personalabteilung des Textil-Discounters die Bonität seiner Mitarbeiter bei Creditreform - und bekam regelmäßig Auskunft…
Mit Schulden - nicht an die Kasse [SPON]
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DuBistTerrorist.de
Mai 19, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Satire auf die “Du bist Deutschland”-Kampagnen der letzten Jahre (via SvenGali):
“Gemeinsam für ein sicheres Deutschland. Die Kampagne „Du bist Deutschland“ war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Diese gebündelte Energie hat sich 2009 umgekehrt, denn nun bist du potenzieller Terrorist und wirst überwacht…”
DuBistTerrorist.de ~ Deutschland aus Politikeraugen.
http://www.vimeo.com/4631958
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Brain scanning may be used in security checks
Mai 16, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Eine nächste Folge der Serie “Die Realität ist schneller als…”
Distinctive brain patterns could become the latest subject of biometric scanning after EU researchers successfully tested technology to verify identities for security checks.
Details of the Humabio (Human Monitoring and Authentication using Biodynamic Indicators and Behaviourial Analysis) pilot projects have been published amid further evidence of biometric technologies penetrating everyday lives …
Brain scanning may be used in security checks [The Guardian]
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The Power of Conformity: Das Fahrstuhl-Experiment
Mai 15, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
immer wieder gern gesehen, und eine grandiose Inspiration:
(Ich zitiere mal den Kommentar dazu)
The Power of Conformity - “How Independent are you really?”
“Candid Camera was a popular television program in the US in the 1960s.
The program used the classic methodology of naturalistic experiments in social psychology as the source of its humorous scenarios. The resulting programs were not only entertaining, but also potentially instructive. For example, how independent is the average person when confronted with the all-powerful “consensus of the group?”
Not very.
(…) Once the consensus is pointing in one direction, it becomes very difficult to take, hold and promote a contrary point of view, even if that point of view is accurate and the consensus is completely false.
….
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Experimente zu Konformität und Meinungsbildung
Mai 15, 2009 | axel_h | Hinterlasse einen Kommentar
Die prominentesten und bekanntesten psychologischen Experimente zum Thema “Meinungsbildung und Konformität” sind
Versuchsteilnehmer beobachten in einem dunklen Raum mit fixiertem Kopf einen stehenden Lichtpunkt, der bewegt wahrgenommen wird (autokinetischer Effekt). Die Teilnehmer wurden anschließend gebeten, die Strecke der Bewegung zu beurteilen. Im Gruppenkontext konvergieren die Streckenangaben nach wenigen Durchgängen, obwohl in Wirklichkeit gar keine Bewegung stattgefunden hat. Die Beurteilung der Längen bleibt auch nach Auflösung des Gruppenkontextes bei den Einzelpersonen bestehen.
Versuchspersonen werden gebeten Längen von Strecken zu vergleichen. Unter Gruppendruck (”Teilnehmer” geben absichtlich die gleich falsche Meinung ab) schließen sich immerhin 37% der Gruppenmeinung an, die ganz offensichtlich ihrer eigenen Wahrnehmung widerspricht, während sich bei Einzelbefragung nur 0,7% “irren”.
Sehr umstrittenes und kontrovers diskutiertes Experiment. Versuchspersonen geben unter Einfluss einer Autorität (Arztkittel) einem anderen Menschen bei “Fehlverhalten” Stromstöße bis hin zu tödlichen Stromstärken. Vgl. Abu Ghraib, Waterboarding. Das Experiment hatte ursprünglich das Ziel, besonderen Autoritätsgehorsam bei Deutschen nachzuweisen (Erklärungsversuch der Greueltaten in der Nazizeit). Entgegen der Vermutung findet man diese Form des Autoritätsgehorsams bei nahezu allen Menschen.
Nahezu willkürliche Aufteilung von Menschen in Gruppen führt zu rollenkonformen Verhaltensweisen (Gefängniswärter/Gefangene). Sadismus und Machtdemonstrationen (Wärter) einerseits und Revolte und Widerstand bzw. Anpassung (Gefangene) andererseits und eine daraus erwachsende mögliche Gefährdung der Versuchspersonen, führte nach kurzer Zeit zum Abbruch des Experiments.
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Fazit: Wir sind nicht so frei, wie wir glauben, insbesondere, wenn wir nicht alleine sind. Wer sich selbst einen Spaß erlauben möchte, setze sich bei einer Vorlesung in die erste Reihe und schlage die Beine übereinander. Viele Andere folgen diesem “Beispiel” sehr schnell.
be seeing you 6
xl
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Auf dem Weg zum “Elektronischen Polizeistaat”
Mai 14, 2009 | kg | Ein Kommentar ist schon da
die Realität strengt sich anscheinend an, die Fiktion zu überholen …
Die technisch mögliche Massenüberwachung sei noch relativ neu und vor allem meist unauffällig, daher sei vielen die neue Dimension des Polizeistaats noch verborgen geblieben. “In einem Elektronischen Polizeistaat”, so heißt es in dem Bericht, “wird jedes Bild einer Überwachungskamera, jede versendete Email, jede besuchte Internetseite, jedes gemacht Posting, jede getätigte Überweisung, jede Bezahlung mit einer Kreditkarte, jedes Anpingen eines Handys …. zu einem Beweismaterial. Und alles wird in durchsuchbaren Datenbanken für eine sehr lange Zeit aufbewahrt.” Das in den Datenbanken gespeicherte Beweismaterial könne jederzeit gegen einen Menschen verwendet werden. “Vielleicht vertrauen Sie Ihrem Regierungschef, dass er die archivierten Informationen nur gegen böse Menschen einsetzt. Aber trauen Sie auch seinem Nachfolger und allen seinen Untergeordneten, jedem Regierungsangestellten und jedem Polizisten?”

[TP] Auf dem Weg zum “Elektronischen Polizeistaat”.
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“Die Welt ist ein Dorf”
Mai 13, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Und noch mal die Telepolis, mit einer sehr interessanten 5-teiligen Retrospektive zur Serie “The Prisoner” und der Hintergrundgeschichte (Artikel von 2008):
“Die einzigartige Stärke von The Prisoner” (…) liegt darin, dass sie nicht mit der jeweiligen Episode endet. Sie geht noch ein gutes Stück nach den Schlusstiteln weiter. Sie reicht hinein in die folgenden Programme auf unseren Bildschirmen.” (…) Sie zeigt, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen Integration und Assimilation gibt, dass sich in der Ordnung eine größere Gewalt als in der Unordnung verbirgt. Sie sieht dabei zu, wie sich die Überwacher und Ausspionierer in ihren Datensammlungen verheddern…

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“Position ist Identität”?
Mai 13, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
… erweitern wir einfach die Grenzen des Gefängnisses …
Der US-amerikanische Geograph Jerome Dobson warnt vor Gefahren der Ortungstechnik. Drohen durch GPS-Technik neue Formen der Sklaverei?

“Geosklaverei nennen wir die Praxis, dass eine Person – der Herr – den Aufenthaltsort eines anderen Menschen – des Sklaven – überwachen und kontrollieren kann, entweder durch Zwang oder heimlich … Teil dieses Begriffs ist, dass der Herr in der Lage ist, jede Bewegung des Sklaven nach Zeitpunkt, Position, Geschwindigkeit und Richtung zu überprüfen – oder auch die mehrerer Sklaven gleichzeitig.”
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The Anarchic Prisoner
Mai 12, 2009 | kg | Ein Kommentar ist schon da
Von Michael Kimpel ebenfalls der Verweis auf diese lesenswerte Dissertation zu Patrick McGoohan, “The Anarchic Prisoner” (von Kevin Patrick Mahoney). Arno Baumgärtel von match-cut.de verweist auf eine komprimierte deutsche Übersetzung auf seiner Seite. (danke!)
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Bilder: PortmeiriCon 2009
Mai 12, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Von einem Kommentator, Michael Kimpel, hier verlinkt: Bilder der aktuellen “PortmeiriCon 2009″
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Webalbum PortmeiriCon 2009.
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Social Web: Wer nicht teilnimmt, ist isoliert
Mai 12, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Dies passt zum Thema:
Die Onlineangebote selbst – insbesondere die Social Networks – nehmen einen hohen Stellenwert in ihrem Medienrepertoire ein (…) Während früher die Befürchtung galt, die technisch vermittelte Kommunikation würde Menschen isolieren, gelte inzwischen das Gegenteil: Isoliert ist, wer nicht am Social Web teilnimmt und auf den Netzwerken wie SchülerVZ und StudiVZ oder in den „Buddy Lists“ der Instant-Messenger-Dienste präsent ist. Dabei decke sich ein Großteil der der Kontakte im Netz mit den Kontakten außerhalb des Internets …
Social Web: Wer nicht teilnimmt, ist isoliert [freshzweinull]
Ein interessanter Kontrast zumindest bezüglcih der Geschlossenheit solcher Vernetzungen dazu der OReilly-Artikel zur Asymmetrie von Twitter
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Forschungstag
Mai 7, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
Wegen des Forschungstages der Fakultät Gestaltung fallen die Seminarveranstaltungen am 7.5. aus. DIe Teilnehmer des Seminars sind herzlich dazu eingeladen, die Präsentationen des Forschungstages in der Aula (Gru) zu besuchen. Nächste Veranstaltung wieder am 14.5. mit den ersten beiden Referaten.
Be Seeing You!
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feed the machine
Mai 1, 2009 | kg | Hinterlasse einen Kommentar
overload google with good stuff on Flickr/ Will Lion.
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